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Richtiges Verhalten in den Bergen

Allgemeines

Notrufnummern und Signale

140 ... Bergrettung
112 ... europäische Notrufnummer
122 ... Feuerwehr 
133 ... Polizei
144 ... Rettung
120 ... Automobilclub 

Das Alpine Notsignal besteht aus einem optischen und/oder akustischen Signal beliebiger Art, welches sechs Mal innerhalb einer Minute abgesetzt wird. Es soll nach einer Minute Pause in gleicher Folge wiederholt werden, solange Aussicht besteht, von anderen Bergsteigern, von Berghütten oder im Tal bemerkt zu werden.

Die Antwort auf ein solches Signal wird mit drei Zeichen pro Minute gegeben und ebenfalls nach einer Minute Pause wiederholt. Dadurch kann dem Alarmierenden bestätigt werden, dass sein Notsignal empfangen worden ist.

Verhalten bei Gewitter

Sollten Sie trotz sorgfältiger Planung am Berg in ein Gewitter geraten, meiden Sie den Aufenthalt am Gipfel, auf Graten, unter einzelstehenden Bäumen, bei Wasserrinnen, am Fuße von Felswänden, im Eingangsbereich von Höhlen und bei Hochspannungsleitungen. Suchen Sie stattdessen Täler, Senken, etc. Wirklichen Schutz bietet nur eine sichere Unterkunft, ein Auto, etc. Warnsignale für Gewitter: Quellwolken mit dunkler Unterseite, ausgefranste Ränder, fernes Donnergrollen. Lebensgefahr: Elektrische Ladung in der Luft (Haare stellen sich auf, Knistern,...). Verlassen Sie in diesem Fall sofort die Gefahrenstelle! Lebensgefahr!

[Quelle: www.grossarltal.info/de/sommer/almen-wandern/richtiges-verhalten.html]

Die 10 Grundregeln für Wanderer

  • Achte Sie auf Ihre Gesundheit und schätzen Sie Ihre Kräfte und die ihrer Begleiter richtig ein. Abhängig davon planen Sie die Länge der Touren.
  • Jede Tour gehört genau geplant. Beschaffen Sie ich Informationen z.B. aus Wanderkarten, von Vermietern oder Hüttenwirten.
  • Eine passende Ausrüstung ist ausschlaggebend vor allem ausreichend Proviant und die Vorhersage des Wetters.
  • Geben Sie stets Ihr geplantes Wanderziel sowie die geplante Rückkehrzeit bekannt. Tragen Sie auch Ziel und Wegroute in Hütten - und Gipfelbüchern ein. Im Notfall sind Sie dadurch schneller und leichter zu finden.
  • Die Wandergeschwindigkeit sollte sich stets am schwächsten Mitglied der Gruppe orientieren. Zu schnelles Gehen führt zu vorzeitiger Ermüdung und der Rückweg muss ebenfalls noch bestritten werden.
  • Die markierten Wege dürfen nicht verlassen werden. Die Verletzungsgefahr abseits der markierten Wege steigt.
  • Achten Sie auf Steinschlag. Sie und andere Bergwanderer könnten dadurch gefährdet werden.
  • Gehen Sie bei mangelnder Kondition oder drohendem Schlechtwetter nicht weiter, sondern drehen Sie um. Das ist keine Schande, sondern ein Zeichen der Vorsicht.
  • Sollte ein Unfall eintreten, bleiben Sie ruhig.
  • Halten Sie die Berge sauber.
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