Familientradition
Josef und Anna Knapp kamen 1920 aus Südtirol nach Großarl und kauften die „Alte Post“ Als Familie Knapp 1920 aus Südtirol (St. Lorenzen) nach Großarl kam, kauften sie die „Alte Post“ mit dazugehöriger Landwirtschaft.
Bereits in 4. Generation führen wir mit viel Liebe und Leidenschaft die „Alte Post“ als traditionellen Familienbetrieb in Großarl.
Die Geschichte unseres Wanderhotels
Die Alte Post wurde im 15. Jahrhundert das erste Mal erwähnt. Auf dem Hause war eine Maria-Theresien-Gewerbeberechtigung für Bäcker, daher der Name Unterbacken Wirtshaus.
Unsere Urgroßeltern, aus St. Lorenzen (Südtirol) stammend, kauften das Gasthaus mit der dazugehörigen Landwirtschaft 1920.
Der Postverkehr nach St. Johann wurde bis 1927 mit der Postkutsche abgewickelt, die Pferde waren bei uns eingestellt, daher der Name „Alte Post“. 1957 übernahmen unsere Großeltern den Betrieb und 1990 unsere Eltern Toni und Maria Knapp.
Großarl - Die Geschichte
Die Besiedlung des Ortes erfolgte gleichzeitig mit jener des gesamten Großarltales, das auf eine uralte Siedlungsgeschichte zurückblicken kann. Die Arl-Scharte war früher eine der wichtigsten Nord-Süd-Routen durch das Gebirge im Pongau.
Bis zum 17 Jahrhundert entwickelte sich aus dem bei der Kirche liegenden Weiler mit Kramerei und Gasthaus ein ansehnliches Marktdorf. Durch den florierenden Bergbau machte sich allmählich Wohlstand breit und es entstanden mächtige Häuser auf dem Dorfplatz, die vorallem Gewerbebetreibenden (Schuster, Schmied, Schneider usw.) gehörten.
Ab 1960 wurde das Tal verkehrstechnisch erschlossen. Die Salzburger Landesregierung erhob Großarl mit Beschluss am 23.05.1962 zu einer Marktgemeinde. Am selben Tag erhielt Großarl auch sein Wappen. Zu Beginn der 1970er Jahre setzte auch im Großarltal der Tourismus ein, der auch einen Aufschwung der übrigen Wirtschaft mit sich brachte.
Mundart aus´n Großarltal, damit dass nit vagessn wiascht
Ein Buch von Burgl Knapp
„A simseiras Weiwal“
„A stoarchassige Kost“
Wer kennt heute noch die Bedeutung dieser Ausdrücke?
Dies und vieles andere erzählt uns Burgl Knapp in dieser liebevollen Zusammenstellung alter Wörter, Bräuche Geschichten und Gedichte mit besonderem Augenmerk auf die Advent- und Weihnachtszeit.
„In diesem Buch sind Erinnerungen aus meiner Kindheit und Jugendzeit, die leider vom Krieg geprägt waren, niedergeschrieben.
Geboren bin ich am 17. Mai 1926 als zweites von dreizehn Kindern am Reitbauernhof in Großarl. Von 1932-1940 besuchte ich die sechsklassige Volksschule in Großarl. Die Jahre danach arbeitete ich am elterlichen Hof.
Im Winter 1947-1948 besuchte ich die Landwirtschaftsschule Winklhof in Oberalm. 1948 habe ich geheiratet und bin Wirtin zur „Alten Post“ geworden. Ich habe 8 Kinder und 16 Enkel.
Die Adventszeit mit ihren Bräuchen war für mich immer schon die schönste Zeit im Jahreskreis. Viel altes Brauchtum ist geblieben und vieles könnte man sich heute gar nicht mehr vorstellen.“
Burgl Knapp im Herbst 2008
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